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Haus­ent­wässe­rung: Zu­ver­läs­sige Ab­was­ser­lei­tungen und Haus­an­schlüsse

Wir von buschmann.project aus Duisburg schaf­fen die Vor­aus­set­zun­gen für eine funk­tio­nie­rende Gebäudeentwässerung, damit Schmutz- und Re­gen­was­ser ge­trennt und ord­nungs­ge­mäß in die öf­fent­li­che Ka­na­li­sa­ti­on ge­lan­gen: von der Ver­le­gung von Ab­wasser­leitungen und Haus­an­schlüssen über den Ein­bau von Zis­ter­nen bis hin zu wirksamen Rück­stau­siche­rungen.

Baustelle mit vorbereiteten Fundamentgräben, Bewehrung und Abwasserrohren für die Hausentwässerung.

Wie funk­tio­niert die Haus- und Grund­stücks­entwässerung?

Damit es nicht zu Feuch­te­schä­den am Ge­bäu­de kommt, wird Schmutz­was­ser über ein Rohr­sys­tem aus dem Haus über das Grund­stück in den Kanal ge­führt. Re­gen­was­ser wird eben­falls über ein Rohr­sys­tem in den vom Ab­was­ser ge­trenn­ten Re­gen­was­ser­ka­nal ge­lei­tet. In Deutsch­land sind Abwasser-​ und Re­gen­was­ser­ka­nä­le in der Regel ge­trennt. Nur in äl­te­ren Wohn­ge­bie­ten fin­det man teil­wei­se noch Mischwasserkanäle.

Al­ter­na­tiv kann Re­gen­was­ser in einer Zis­ter­ne auf dem Grund­stück ge­sam­melt wer­den, die das Nie­der­schlags­was­ser do­siert ver­si­ckern lässt und z. B. für die Gar­ten­be­wäs­se­rung be­reit­stellt. Auf diese Weise kann Stadt­was­ser ein­ge­spart und die Ka­na­li­sa­ti­on ent­las­tet werden.

Grund­la­ge der Haus­ent­wäs­se­rung stellt der in der Regel vom Ar­chi­tek­ten er­stell­te Ent­wäs­se­rungs­plan dar.

Wie ist ein System zur Haus­ent­wässerung aufgebaut?

Eine Haus- oder Ge­bäu­de­ent­wäs­se­rung, um­fasst Grund­lei­tun­gen, ge­ge­be­nen­falls Re­vi­si­ons­schäch­te sowie die An­schluss­ka­nä­le zur Stra­ße und wird gemäß tech­ni­schen Vor­ga­ben und Nor­men ver­legt. Sie ver­bin­det die Abwasser-​ und Re­gen­was­ser­lei­tun­gen im und am Haus mit der öf­fent­li­chen Ka­na­li­sa­ti­on. Dabei sind tech­ni­sche Vor­ga­ben und Nor­men ein­zu­hal­ten, wie eine frost­si­che­re Ver­le­gung der Ab­was­ser­roh­re oder die Ver­le­gung mit Ge­fäl­le, damit das Was­ser si­cher ab­flie­ßen kann. Ob ein Revisions-​ bzw. Kon­troll­schacht er­for­der­lich ist, rich­tet sich nach den ört­li­chen Gegebenheiten.

Die Bestand­teile auf einen Blick:

  • Eine oder mehrere Fallleitungen, die bis unter die Bodenplatte geführt werden
  • Entlüftungen der Fallleitungen
  • Anschlussleitungen zu Wasch- und Spülbecken, WCs und Bodenabläufen
  • Grundleitungen
  • Regenwasserabläufe von Dächern und Balkonen
  • Drainageleitungen im Außenbereich
  • Kontroll-​ bzw. Re­vi­si­ons­schäch­te für Schmutz-​ und Re­gen­was­ser (in Neu­bau­ge­bie­ten sind Haus­an­schluss­schäch­te auf den Grund­stü­cken meist be­reits vorhanden)
  • Rückstausicherungen

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Wozu benötige ich eine Rückstausicherung?

Durch die zunehmende Häufigkeit von Starkregenereignissen kann die öffentliche Kanalisation kurzfristig überlastet sein. Ist das Netz voll, staut sich das Wasser und drückt über die Leitungen zurück in Kellerräume – mit teuren und unangenehmen Schäden als Folge. Eine Rückstausicherung beugt dem wirksam vor.

Die einfache Lösung ist eine Rückstauklappe, die sich bei Rückfluss automatisch schließt. Komfortabler sind Rückstau-Hebeanlagen: Im Ereignisfall wird die Leitung abgesperrt und das anfallende Abwasser über eine Pumpe aus dem Haus gefördert. So werden Überschwemmungen in Kellern vermieden und Dusche, WC und Waschmaschine im Keller bleiben selbst bei Starkregen nutzbar.

Eine funktionierende Rückstausicherung ist zudem häufig Voraussetzung für den Versicherungsschutz in der Elementarschadenversicherung.

Ein Junge mit roten Gummistiefeln steht in einem überfluteten Keller, im Hintergrund Fahrrad und Gartengeräte. | Foto: Aco
Foto: Aco

Was ist bei Entwässerungsarbeiten zu beachten?

  • Leitungen außerhalb des Gebäudes sollten einen Durchmesser von mindestens DN 125 aufweisen, um Verstopfungen durch zu kleine Querschnitte zu vermeiden.
  • Das Gefälle der Abwasserleitungen sollte in der Regel zwischen 0,5 % und 2,0 % liegen.
  • Entlüftungsleitungen sind zwingend vorzusehen, um für den nötigen Druckausgleich zu sorgen.
  • Schmutz- und Regenwasserleitungen sind zu trennen, damit kein Schmutzwasser die Regenwasserkanalisation belastet und kein Regenwasser in die Schmutzwasserkanalisation gelangt.
  • Hausanschlussschächte müssen jederzeit frei zugänglich bleiben und dürfen nicht mit Erdreich, Pflaster oder ähnlichem überdeckt werden.
Baustelle mit offenen Gräben, sichtbaren Abwasserrohren und Bewehrung für Hausentwässerung von Wohnhaus.

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